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Nieren und Blase

Die Nieren sind für Mensch und Tier gleichermaßen überlebenswichtig. Viele Hunde leiden jedoch unter Nierenbeschwerden, was schnell zu chronischen Problemen führen oder sogar lebensgefährlich werden kann. Nicht umsonst ist Nierenversagen eine der häufigsten Todesursachen beim besten Freund des Menschen.

Doch soweit muss es nicht kommen. Wenn Sie einige Dinge beachten, lässt sich die Nierengesundheit bei Ihrem Vierbeiner recht leicht verbessern.

In folgendem Ratgeber erklären wir Ihnen, weshalb Nierenproblem so eine große Gefahr darstellen und welche Konsequenzen sie für Ihren Hund haben können. Darüber hinaus lernen Sie gängige Behandlungsmethoden sowie Möglichkeiten zur Vorbeugung kennen.



Funktionen der Niere


Die Nieren sitzen bei Hunden (ähnlich wie bei uns Menschen) im Bereich der Lendenwirbelsäule. Sie sind ein wichtiges Filterorgan, das den ganzen Tag damit beschäftigt ist, Schadstoffe aus dem Organismus zu filtern. Dafür wird ständig Blut durch die Nieren geleitet, aus welchem dann Abfall- und Giftstoffe entfernt werden, sodass diese beim Wasserlassen ausgeschieden werden können.

Fallen die Nieren teilweise aus, erhöht sich in kürzester Zeit die Konzentration an Giftstoffen im Körper, was zahlreiche Probleme auslösen kann. Versagen die Nieren komplett, kostet das Ihren Hund sogar das Leben.

Akute und chronische Nierenbeschwerden


Die Funktion der Nieren kann bei Ihrem Hund durch unterschiedliche Ursachen beeinträchtigt werden. Ist das der Fall, spricht man von einer Niereninsuffizienz. Diese kann sowohl akut als auch chronisch sein. Insuffizienz bedeutet, dass die Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist und nicht ausreicht.

Eine akute Niereninsuffizienz liegt vor, wenn die Nierenfunktion binnen kürzester Zeit sehr stark abfällt. Wird sie rechtzeitig behandelt, bleibt sie für gewöhnlich ohne Folgen. Die Leistungsfähigkeit der Nieren kann vollständig wieder hergestellt werden. Mögliche Auslöser der akuten Niereninsuffizienz können zum Beispiel Störungen bei der Blutversorgung oder auch bestimmte Krankheiten sein.

Anders sieht es hingegen bei der chronischen Niereninsuffizienz aus. Bei dieser sterben im Laufe der Zeit zunehmend mehr Nephrone ab. Bei Nephronen handelt es sich um die einzelnen Bestandteile der Nieren, in denen das Blut gefiltert wird. Die Nieren büßen so Stück für Stück ihre Funktionsfähigkeit ein. Bleibt eine Behandlung aus, fallen sie schließlich komplett aus.

Es sind vor allem ältere Hunde, die unter einer chronischen Niereninsuffizienz zu leiden haben. Bei Jungtieren ist sie eher die Ausnahme.

Das macht eine chronische Niereninsuffizienz so gefährlich

Die Nieren sind für das Überleben Ihres Hundes unverzichtbar. Aus diesem Grund sind sie ausreichend leistungsfähig, um ihrer Aufgabe auch dann noch nachzukommen, wenn nur noch ein Teil von ihnen funktioniert. Selbst wenn eine der beiden Nieren Ihres Vierbeiners ausfällt, ist das nicht lebensbedrohlich.

Dennoch ist ab einem gewissen Punkt natürlich eine Grenze erreicht, bei der das Filtern von Schadstoffen nicht mehr in dem Maße möglich ist, in dem es eigentlich notwendig wäre. Darüber hinaus regeneriert sich das Gewebe nicht wieder, wenn es erst einmal beschädigt ist.

Ein weiteres Problem bei chronischen Nierenbeschwerden ist die Tatsache, dass ihre Diagnose nur schwer und oft erst sehr spät möglich ist. Im Blut sind Veränderungen beispielsweise erst zu erkennen, wenn die Leistungsfähigkeit der Nieren nur noch bei rund 30 Prozent liegt. Vorher weisen die Blutwerte keine Auffälligkeiten auf.

Zudem sind die Symptome einer chronischen Niereninsuffizienz unspezifisch und können ebenso gut auf eine Reihe anderer Krankheiten hindeuten.

Unter anderem kann es zu den folgenden Symptomen kommen:

  • Tränen der Augen
  • Abgeschlagenheit
  • Appetitlosigkeit
  • Juckende Haut
  • Juckende oder entzündete Ohren
  • Erbrechen
  • Durchfall

Treten diese Symptome bei Ihrem Hund auf, ist eine Niereninsuffizienz höchstwahrscheinlich nicht das Erste, an was Sie denken. Die Beschwerden sind jedoch erschreckend oft der Tatsache geschuldet, dass sich im Körper des Vierbeiners vermehrt Giftstoffe ansammeln.

Mit weiterem Fortschreiten der Beschwerden werden Sie bei Ihrer Fellnase einen sehr großen Durst feststellen, der den gleichzeitigen Wasserverlust jedoch nicht ausgleichen kann. Im späteren Stadium der Niereninsuffizienz kommt dann außerdem noch Blutarmut zu den Beschwerden hinzu.

Mögliche Ursachen einer Niereninsuffizienz

Die möglichen Ursachen einer chronischen Niereninsuffizienz sind vielfältig. Bei bereits bestehenden Nierenleiden ist es oft kaum möglich, den genauen Grund festzustellen. Mögliche Auslöser können beispielsweise Tumore, Entzündungen oder Nierensteine sein. Es ist aber ebenso möglich, dass die Niereninsuffizienz durch Probleme mit dem Immunsystem oder angeborene Beschwerden, wie zum Beispiel eine Nierendysplasie, ausgelöst werden kann.

Häufig unterschätzt werden die Umwelteinflüsse, welchen der Organismus des Vierbeiners (und damit auch seine Nieren) ausgesetzt ist. Durch die ständige Einwirkung von Schadstoffen kann es passieren, dass vermehrt Nephrone absterben, was dann wiederum eine zunehmende Verschlechterung der Nierenfunktion zur Folge hat.

Diagnose von Nierenproblemen beim Hund


Für die Diagnose von Nierenbeschwerden untersucht der Tierarzt den Urin und das Blut Ihres Hundes. Ist die Nierenfunktion bereits weit genug eingeschränkt, können im Blut dann beispielsweise erhöhte Kreatinin- und Harnstoffwerte festgestellt werden.

Oft sind allerdings noch weitere Untersuchungen notwendig, um eine Niereninsuffizienz diagnostizieren zu können. Gängig ist hier zum Beispiel eine Ultraschalluntersuchung oder auch eine Nierenbiopsie, also ein Eingriff zur Entnahme einer kleinen Gewebeprobe.

Möglichkeiten, um eine Niereninsuffizienz zu behandeln


Es ist nicht möglich bereits zerstörtes Nierengewebe wieder herzustellen. Aus diesem Grund zielen sämtliche Behandlungsmaßnahmen bei einer Niereninsuffizienz stets darauf ab, das noch vorhandene gesunde Gewebe zu erhalten. Das ermöglicht es, die Nierenfunktion zumindest teilweise aufrecht zu erhalten.

Nur weil Ihr Hund unter einer chronischen Niereninsuffizienz leidet, müssen Sie sich nicht zwingend auf sein baldiges Ableben einstellen. Ist der Schaden noch nicht allzu groß, stehen Ihnen (je nach Alter) ohne weiteres noch einige schöne gemeinsame Jahre bevor.

Dazu ist es allerdings erforderlich, dass Sie einige Regeln befolgen.

Von Bedeutung sind hier insbesondere die folgenden Punkte:

  • Achten Sie darauf, dass Ihr Hund genug trinkt.
  • Eine spezielle Nierendiät ist Pflicht.
  • Lassen Sie Ihren Vierbeiner regelmäßig vom Tierarzt untersuchen.

Warum die Wasserzufuhr so wichtig ist

Aufgrund des Nierenleidens, scheidet Ihr Vierbeiner deutlich mehr Urin aus, als ein gesundes Tier. Dadurch besteht die Gefahr, dass sein Körper austrocknet und sich die Probleme mit seinen Nieren noch verschlimmern. Um das zu vermeiden, sollten Sie Ihrem Hund immer eine volle Schale mit Wasser bereitstellen.

Die richtige Ernährung bei einer Niereninsuffizienz

Leidet Ihr Vierbeiner unter einer Niereninsuffizienz, ist für ihn eine Nierendiät angesagt. Ihr Tierarzt wird Ihnen zu diesem Zweck ein spezielles Nieren-Spezialfutter empfehlen. Ein solches Futter zeichnet sich durch einen geringeren Gehalt an Natrium und Phosphor aus und enthält insbesondere weniger Proteine. Auf diese Weise können die Nieren entlastet werden und die noch funktionsfähigen Nephrone sind in der Lage, das Blut zu reinigen.

Auch wenn Ihr Vierbeiner zunächst vermutlich wenig begeistert von seinem neuen Futter sein wird, müssen Sie sich unbedingt an die Empfehlungen des Tierarztes halten. Das gilt übrigens nicht nur für sein normales Futter. Auch Leckerlis, die Ihr Hund von Ihnen bekommt, sollten sich für Tiere mit Nierenproblemen eignen.

Greifen Sie hierfür entweder zu speziellen Snacks oder nutzen Sie ein zweites Nieren-Spezialfutter, um etwas Abwechslung in den Speiseplan Ihres Hundes zu bringen.

Darüber hinaus ist es außerdem oft sinnvoll, ergänzend zu einem Vitamin-Präparat zu greifen. Denn durch die Niereninsuffizienz kann Ihr Hund Vitamine schlechter aufnehmen. Durch eine passende Nahrungsergänzung kann dem entgegengewirkt werden.

Untersuchungen beim Tierarzt

Bei einer bestehenden Niereninsuffizienz empfehlen wir Ihnen dringend, regelmäßige Kontrollen beim Tierarzt vornehmen zu lassen. Insbesondere, wenn Sie plötzlich Beschwerden wie Durchfall, Entzündungen oder Müdigkeit feststellen, kann das darauf hindeuten, dass sich die Nierenbeschwerden weiter verschlimmert haben.

Sofern der Tierarzt hier rechtzeitig eingreifen kann, lässt sich Schlimmeres häufig vermeiden und möglicherweise sogar das Leben Ihres Vierbeiners retten.

Vorsicht bei Medikamenten


Bevor Sie Ihrem Vierbeiner ein Medikament geben, sollten Sie das in jedem Fall mit dem Tierarzt absprechen. Einige Präparate stellen eine zusätzliche Belastung der Nieren dar und können, neben der Heilung einer Krankheit, weiteren Schaden an diesem wichtigen Organ verursachen.

Nierenentgiftung als Vorbeugungsmaßnahme


Die Nieren arbeiten sieben Tage in der Woche, 24 Stunden am Tag und vollbringen dabei Höchstleistungen. Ihre Aufgabe ist es Giftstoffe aus dem Körper zu entfernen und so zur Gesundheit Ihres Hundes beizutragen.

Die Belastungen, welchen sie ausgesetzt sind, sollten Sie dabei nicht unterschätzen. Ob Futterzusätze oder Medikamente. Die Umwelteinflüsse, die die Nieren zusätzlich belasten können, sind vielfältig.

Aufgrund der Tatsache, dass eine Niereninsuffizienz erst dann nachgewiesen werden kann, wenn sie bereits weit fortgeschritten ist, ist eine regelmäßige Nierenentgiftung eine empfehlenswerte Vorbeugungsmaßnahme, die Sie durchaus zwei Mal im Jahr durchführen sollten.

Verwenden Sie hierfür eine spezielle Nahrungsergänzung. Deren Wirksamkeit wird durch bestimmte Kräuter ermöglicht. Die enthaltenen Wirkstoffe regen die Entgiftungsprozesse an und sorgen so dafür, dass Abfallprodukte des Stoffwechsels schneller aus dem Organismus geleitet werden.

Die vorbeugende Anwendung eines solchen Nahrungsergänzungsmittels entlastet die Nieren und reduziert so das Risiko, dass Ihr Hund irgendwann an einer chronischen Niereninsuffizienz erkrankt.

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