Skip to main content

Gelenke

Ein funktionstüchtiger Bewegungsapparat ist für Hunde von entscheidender Bedeutung. Nur wenn die Gelenke des Vierbeiners gesund sind, ist er in der Lage zu spielen, zu toben und herum zu rennen. Gelenkerkrankungen machen das ungleich schwerer. In fortgeschrittenem Stadium verursachen sie nicht nur große Schmerzen, sondern können sogar zu einer Lähmung der betroffenen Gelenke führen.

Als Hundehalter sollte es Ihnen daher ein Anliegen sein, derartige Beschwerden schon frühzeitig zu behandeln oder im besten Fall erst gar nicht entstehen zu lassen.

In unserem Ratgeber zum Thema Gelenke beim Hund erfahren Sie alles Wichtige über Gelenkerkrankungen, deren Behandlung und Möglichkeiten der Vorbeugung.


ww7 H6 Granulat

26,90 €

inkl. Mwst.
Anibio Anticox-HD akut

19,95 € 21,95 €

inkl. Mwst.
RealDog Gelenk Aktiv

19,95 € 29,95 €

inkl. Mwst.
maxxidog maxxiflex+

33,87 € 54,25 €

inkl. Mwst.

Aufbau und Bestandteile der Gelenke


Bevor wir näher auf gängige Gelenkerkrankungen bei Hunden eingehen, möchten wir zunächst auf den Aufbau der Gelenke zu sprechen kommen. Dabei ist es natürlich klar, dass die verschiedenen Gelenke im Körper des Vierbeiners sich sowohl hinsichtlich ihrer Größe als auch ihres Bewegungsradius zum Teil sehr deutlich voneinander unterscheiden.

Nichtsdestotrotz besteht im Grunde genommen jedes Gelenk aus fünf verschiedenen Hauptkomponenten. Dazu zählen die Gelenkpfanne und der Gelenkkopf, die Gelenkkapsel, die Gelenkflüssigkeit, der Gelenkknorpel sowie Bänder und Sehnen.

Gelenkpfanne und Gelenkkopf

Bei Gelenkpfanne und Gelenkkopf handelt es sich um die beiden Enden der Knochen, die im Gelenk aufeinandertreffen. Die Gelenkpfanne ist nach innen gewölbt, während der Gelenkkopf nach außen gewölbt ist. Beide Knochen passen bei einem gesunden Gelenk in Größe und Form perfekt zusammen, sodass das Bewegen des Gelenks möglich ist.

Gelenkkapsel

Die Gelenkkapsel umschließt das komplette Gelenk von außen. Sie besteht aus zwei Schichten. Bei der äußeren Schicht handelt es sich um straffes kollagenes Bindegewebe, während die innere Schicht hauptsächlich aus lockerem Bindegewebe und Fettzellen bestehen. Die Gelenkkapsel versorgt das Gelenk des Hundes mit Gelenkflüssigkeit. Darüber hinaus erfüllt sie eine Schutzfunktion und spielt für den vorgesehenen Bewegungsumfang des jeweiligen Gelenks eine Rolle.

Gelenkflüssigkeit

Die Gelenkflüssigkeit wird auch als Gelenkschmiere, beziehungsweise Synovia, bezeichnet. Sie befindet sich im Spalt zwischen Gelenkkopf und Gelenkpfanne und besteht hauptsächlich aus Hyaluronsäure, Fett, Proteinen, Glucose und Wasser. Ihre Aufgaben sind das Verhindern von Reibung im Gelenk sowie das Abfedern von Stößen. Darüber hinaus ist die Synovia für die Nährstoffversorgung der Gelenkknorpel verantwortlich.

Gelenkknorpel

Der Gelenkknorpel bedeckt die Gelenkpfanne und den Gelenkkopf. Er ist fest mit dem jeweiligen Knochen verbunden und dient mit seiner Elastizität in erster Linie dem Abfedern von Stößen. Seine glatte Oberfläche sorgt zudem dafür, dass die Reibung in den Gelenken des Hundes minimiert wird.

Bänder und Sehnen

Auch Bänder und Sehnen stellen einen wichtigen Bestandteil des Gelenks dar. Sie verleihen ihm Stabilität und geben zudem zusammen mit der Gelenkkapsel vor, in welchem Maße das jeweilige Gelenk bewegt werden kann.

Die häufigsten Gelenkerkrankungen


Bei einem gesunden Gelenk funktioniert das Zusammenspiel der einzelnen Bestandteile perfekt. Kopf und Pfanne passen genau zueinander, Knorpel und Synovia minimieren die Reibung und federn Stöße ab und die Versorgung mit Nährstoffen sorgt für eine stetige Erneuerung der Zellen.

Abgesehen von Verletzungen kann die Funktionstüchtigkeit der Gelenke von Hunden allerdings auch durch eine Reihe von Krankheiten beeinträchtigt werden. Dazu zählen sowohl akute Gelenkerkrankungen wie Arthritis, als auch chronische, also dauerhafte, Krankheiten wie Arthrose sowie Hüft- und Ellbogendysplasie.

Arthritis beim Hund

Bei Arthritis handelt es sich um eine akute Entzündung eines oder auch mehrerer Gelenke des Hundes. Sie kann im Wesentlichen durch zwei unterschiedliche Auslöser verursacht werden.

Zum einen kann sie durch Krankheitserreger, die in den Körper des Vierbeiners eindringen, entstehen. In diesem Fall spricht man von einer infektiösen Arthritis. Davon abgesehen kann eine Arthritis aber auch durch eine Störung des Immunsystems des Hundes ausgelöst werden. In diesem Fall spricht man von einer nicht-infektiösen Arthritis.

Symptome einer Arthritis

Arthritis macht sich bei Hunden vor allem in Form von geschwollenen, erwärmten Gelenken bemerkbar. Hinzu kommen natürlich Schmerzen, die der Vierbeiner aufgrund der Erkrankung verspürt. Darüber hinaus kommt es häufig zu Lahmheit.

Diagnose und Behandlung von Arthritis bei Hunden

Bei Verdacht auf Arthritis sollten Sie mit Ihrem Hund umgehend einen Tierarzt aufsuchen. Dieser kann das Tier untersuchen und eine Diagnose aufstellen. Die Behandlung richtet sich unter anderem nach der genauen Form von Arthritis.

In der Regel bekommt der Vierbeiner entzündungshemmende Medikamente verabreicht. Bei einer infektiösen Arthritis ist zudem noch eine Reinigung des Gelenks, um dieses von den Bakterien zu befreien, üblich.

Arthrose bei Hunden

Arthrose ist eine chronische Gelenkerkrankung. Genauer gesagt handelt es sich dabei um einen Sammelbegriff für verschiedene Krankheiten der Gelenke.

Sie kann zum Beispiel durch das Altern und dadurch bedingte Durchblutungsstörungen verursacht werden. Ebenso können eine schlechte Ernährung des Vierbeiners sowie Störungen des Stoffwechsels Auslöser von Arthrose sein.

Symptome von Arthrose

Zu den Anzeichen einer Arthrose beim Hund gehören insbesondere zunehmende Einschränkungen der Beweglichkeit bis hin zu einer Lahmheit der betroffenen Gelenke. Ebenso kommt es zu Schwellungen und einer auffälligen Erwärmung der Gelenke sowie zu Schmerzen.

Diagnose und Behandlung

Um eine Arthrose bei Ihrem Hund adäquat behandeln zu können, ist es wichtig diese möglichst frühzeitig zu erkennen. Ein Besuch beim Tierarzt ist zu diesem Zweck unabdingbar.

Neben schmerzlindernden Medikamenten wird im Rahmen der Behandlung insbesondere auf die Ernährung wert gelegt. Hierbei geht es vor allem darum, das Gewicht des Vierbeiners im Normalbereich zu halten, sodass die erkrankten Gelenke nicht unnötig durch Übergewicht belastet werden.

Hüft- und Ellbogendysplasie

Bei einer Hüft- und Ellbogengelenkdysplasie handelt es sich um eine Gelenkkrankheit, die vor allem bei großen Hunderassen wie Boxern und Schäferhunden auftritt. In vielen Fällen ist sie erblich bedingt. Sie kann jedoch auch durch Verletzungen oder Überlastungen der betroffenen Gelenke verursacht werden.

Sie ist durch eine zu flache Gelenkpfanne gekennzeichnet. Dadurch hat der Gelenkkopf nicht genug Halt und es kommt mit der Zeit zu starken Abnutzungserscheinungen.

Symptome von Hüft- und Ellbogendysplasie

Hüft- und Ellbogendysplasie sorgen für eine stetig fortschreitende Beeinträchtigung der Motorik. Neben einem steifen Gang und Schwierigkeiten beim Aufstehen kommt es häufig zu knirschenden Geräuschen im Gelenk. Ist die Erkrankung bereits weit fortgeschritten, kann der Hund zum Teil nicht mehr selbstständig aufstehen.

Diagnose und Behandlung

Wurde eine Hüft- oder Ellbogengelenkdysplasie diagnostiziert, geht es vor allem darum, ihre Symptome zu lindern. Hierbei ist neben der Vermeidung von Überlastungen insbesondere die passende Ernährung gefragt. Zudem können die Schmerzen durch die Gabe entsprechender Schmerzmittel gelindert werden.

Oft ist auch eine Operation, bei der das geschädigte Gelenk durch ein künstliches ersetzt wird, sinnvoll.

Gelenkproblemen vorbeugen

Da Gelenkkrankheiten für Ihren Hund mit starken Schmerzen verbunden sind und sein Leben massiv beeinträchtigen können, sollten Sie sich als Halter rechtzeitig mit dem Thema Vorsorge auseinandersetzen.

Auf diese Weise können Sie Erkrankungen der Gelenke möglicherweise verhindern oder deren Verlauf zumindest deutlich verlangsamen.

Bei ersten Anzeichen sollte ein Tierarzt aufgesucht werden

Generell gilt, dass eine frühzeitige Erkennung von Gelenkproblemen die Behandlungsmöglichkeiten verbessert. Sofern Sie einen Verdacht haben, dass Ihr Vierbeiner unter Arthrose und Co. leidet, sollten Sie daher umgehend einen Tierarzt aufsuchen.

Dieser kann die notwendigen Untersuchungen vornehmen und, wenn nötig, Schritte zur Behandlung einleiten.

Vermeiden Sie ständige Überlastungen

Beim Entstehen von Beschwerden mit den Gelenken spielt in vielen Fällen Überlastung eine große Rolle. Ob zu viel oder auch ungeeignete Bewegung. Auf Dauer kann das zur Entstehung von Gelenkerkrankungen beitragen oder zumindest deren Verlauf beschleunigen.

Als Hundehalter sollten Sie daher nicht nur für genug Beschäftigung sorgen, sondern auch darauf achten, dass Ihr Vierbeiner genug Ruhepausen bekommt.

Einfluss der Ernährung auf die Gelenkgesundheit

Nicht zuletzt ist außerdem die Ernährung ein wichtiger Baustein bei der Vorbeugung von Gelenkerkrankungen bei Hunden. Zum einen sollten Sie darauf achten, dass Ihr Hund nicht zu viel frisst und übergewichtig wird. Denn die zusätzlichen Kilo stellen bei jeder Bewegung eine zusätzliche Belastung für den Bewegungsapparat dar.

Zum anderen sollten Sie jedoch auch der Qualität des Futters die notwendige Beachtung schenken. Minderwertiges Hundefutter enthält nur selten die Nährstoffe, die für die Gesundheit des Tieres und dessen Gelenke notwendig wären. Eine artgerechte Ernährung trägt deshalb auch in hohem Maße zur Gelenkgesundheit Ihres Hundes bei.

Nahrungsergänzungen für gesunde Gelenke beim Hund

Neben der richtigen Ernährung mithilfe eines hochwertigen Hundefutters, kann es zudem Sinn machen, die Gesundheit der Gelenke bei Ihrem Hund mit einem passenden Nahrungsergänzungsmittel zu unterstützen.

Dieses liefert ihm zusätzlich wichtige Nährstoffe, die er für seine Gelenke benötigt. Dazu zählen insbesondere Stoffe wie Hyaluronsäure und Collagen, die einen wichtigen Teil der Gelenkflüssigkeit sowie des Knorpels ausmachen.

Die Gabe eines solchen Präparats kann sowohl vorbeugend als auch als unterstützende Maßnahme im Rahmen der Behandlung bereits bestehender Gelenkkrankheiten sinnvoll sein.

Was ist Ovopet?

Besonders hervorheben möchten wir an dieser Stelle den Favoriten aus unserem aus unserem Nahrungsergänzungsmittel-Test, Bellfor Gelenke & Knochen. Das Präparat enthält einen innovativen Wirkstoff namens Ovopet.

Ovopet wird aus der Membran der Schale von Hühnereiern gewonnen. Es enthält Hyaluronsäure, Collagen, Glucosamin, Chondroitinsulfat und Lysozym sowie rund 500 weitere Wirkstoffe.

Dieser einzigartige Wirkstoffkomplex lindert nicht nur Entzündungen und Schmerzen, die mit Gelenkerkrankungen einhergehen, sondern unterstützt darüber hinaus auch die Regeneration beschädigter Gelenke.

Wie Tests gezeigt haben, lässt sich durch die Anwendung von Bellfor Gelenke & Knochen oft bereits nach wenigen Wochen eine deutliche Verbesserung der Gelenkbeschwerden erreichen.

Fazit

Gesunde Gelenke sind für ein glückliches Hundeleben unverzichtbar. Gelenkkrankheiten wie Arthrose haben oft weitreichende Folgen für Ihren Vierbeiner.

Neben der frühzeitigen und fachgerechten Behandlung sollten Sie sich als Hundehalter deshalb auch mit dem Thema Vorbeugung beschäftigen. Dazu gehören die Vermeidung von zu starken Belastungen, eine artgerechte Ernährung sowie das Achten auf das Körpergewicht Ihres Hundes.

Zusätzlich stellen Nahrungsergänzungsmittel, wie zum Beispiel Bellfor Gelenke & Knochen, ein gutes Mittel bei bereits bestehenden Gelenkproblemen sowie deren Vermeidung dar.