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Hundefutter ohne Huhn


Die Anzahl der verschiedenen Hundefuttersorten im Handel ist inzwischen schier unüberschaubar. Neben dem herkömmlichen Alleinfuttermitteln, die es sowohl in feuchter als auch in trockener Form gibt, bevölkern zahlreiche Spezialfuttersorten die Regale, unter anderem spezielles Futter für Welpen, für ältere Hunde, für kleine Rassen usw. Auch für besonders aktive Runde sowie für Hunde, die zu Übergewicht neigen, gibt es eigene Futtersorten.

Hundefutter ohne Huhn
Hinzu kommen seit einiger Zeit Hundefuttersorten, die speziell für Hunde mit Allergien konzipiert sind. Bekannte Allergien bei Hunden sind beispielsweise jene gegen Rindfleisch, gegen Getreide oder auch gegen Produkte, die Milch enthalten. Inzwischen gibt es aber auch immer mehr Hunde, die gegen Hühnerfleisch und Hühnerinnereien allergisch sind.

Kein Wunder:
Die Industrie verarbeitet riesige Mengen von Geflügel

Oft werden zur Zucht zweifelhafte Substanzen wie Antibiotika etc. eingesetzt. Das daraus gewonnene Hühnerfleisch löst viel schneller Allergien aus als jenes von gesund aufgezogenen Tieren. Aber auch die Hunde selbst werden durch Überzüchtungen immer empfindlicher gegen allergieauslösende Stoffe.

Damit Sie sich in dem großen Angebot verschiedener antiallergener Futtersorten, insbesondere solcher für eine Futtermittelallergie gegen Huhn, besser zurechtfinden, haben wir im Folgenden die wichtigsten Futtersorten ausführlich für Sie getestet und geben Ihnen außerdem Tipps und Tricks an die Hand, worauf Sie bei Ihrem Hund mit einer Futtermittelallergie gegen Huhn achten sollten.



Was ist eine Futtermittelallergie Huhn und Ei?


Wir haben bewusst hier nicht nur den Allergieauslöser „Huhn“ benannt, sondern auch das daraus resultierende Produkt, das Hühnerei. Gegen beide Stoffe kann ein Hund entweder gemeinsam oder auch einzelnen allergisch sein, bzw. im Lauf seines Lebens allergisch werden. Sie sehen also: Eine Futtermittelallergie Huhn und Ei kann sich zwar bereits im ersten Lebensjahr ausprägen und entsprechend zeigen, sie kann aber auch in jeder späteren Lebensphase zum Vorschein kommen – selbst dann, wenn der Hund bereits über Jahre mit Futter versorgt wurde, das Hühnerfleisch bzw. Bestandteile von Eiern enthält.

Wie der Name bereits andeutet, zeigt ein Hund mit einer Futtermittelallergie Huhn und Ei allergische Reaktion, wenn er mit Hühnerfleisch, Hühner-Innereien oder auch Produkten vom Huhn wie eben dem Ei in Berührung kommt. Warum dies so ist bzw. woher die allergischen Reaktionen kommen, konnte bis heute noch nicht vollständig herausgefunden werden. Normalerweise ist die Magen- und Darmschleimhaut des Hundes dafür verantwortlich, durch ihren Säureschutzmantel das Eindringen von allergenen Stoffen in den Organismus zu verhindern. Ist sie jedoch angegriffen, kann sie diese Aufgabe nicht mehr erfüllen und der allergene Stoff hat leichter Zugang zum Organismus des Hundes. Hierin sehen Wissenschaftler zumindest einen möglichen Auslöser für eine Allergie. Ob die Forschung dieses Geheimnis vollständig entschlüsseln kann, wird sich erst in der Zukunft zeigen.


Viel wichtiger als die Suche nach der Ursache für eine Futtermittelallergie Huhn und Ei ist für den Hundehalter die Frage, woran er eine solche Allergie erkennt und was er dagegen tun kann.

Zunächst zum Erkennen: Hunde zeigen im Grunde dieselben allergischen Reaktionen, wie es auch der Mensch tut. Dies sind beispielsweise juckende und gerötete Stellen der Haut, aber auch allgemeines Unwohlsein, Energielosigkeit sowie unter Umständen Durchfall und Erbrechen. Natürlich können diese Symptome jeweils auch auf andere körperliche Störungen bzw. Krankheiten hinweisen, treten sie jedoch dauerhaft auf, sollten Sie zur Sicherheit einen Allergietest machen lassen. Bei Hunden kommt außerdem hinzu, dass eine in zu feuchte oder zu trockene Nase sowie tränende Augen auf eine Allergie hinweisen können. Kratzt sich der Hund oft an Stellen wie dem Bauch oder den Ohren, sollte Sie das ebenfalls hellhörig machen. Untersuchen Sie die Haut auf gerötete Stellen und kleine Pickel bzw. Pusteln. Auch diese können auf eine allergische Reaktion hindeuten.

Welches Hundefutter ohne Huhn und Ei ist am besten?


Die Allergie gegen Hühnerfleisch, Hühnerinnereien und Eiprodukte ist bei Hunden noch relativ selten anzutreffen. Viel häufiger sind beispielsweise Allergien gegen Getreide oder Rindfleisch. Daher ist die Anzahl der Produkte, die speziell für Hunde mit einer Futtermittelallergie Huhn und Ei konzipiert wurden, noch recht gering. Wir stellen Ihnen die wichtigsten dieser Produkte vor und haben sie auf Herz und Nieren getestet.

Wolfsblut Wild Duck

Eine ausgewogene Mischung aus hochwertigem Entenfleisch und anderen wertvollen Zutaten machen Wolfsblut Wild Duck zu einem echten Testsieger. Immer wieder zeigt sich, dass dem Hersteller viel an der Gesundheit unserer Hunde liegt.

Zusammensetzung: Kartoffeln (min. 26%), Ente (min. 22,5%), getrocknetes Entenfleisch (min. 22,5%), Entenfett, Erbsen, Erbsenprotein, Hühnerleber, Erbsenfasern, Leinsamen, Thymian, Salbei, Majoran, Oregano und Petersilie, Immutop® (Topinamburkonzentrat), Vitamine, Mineralien, Brombeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, schwarze Johannisbeeren, Holunderbeeren, Aroniabeeren, Mannanoligosaccharide (Prebiotisch MOS; min. 0,19%), Fructooligosaccharide (Prebiotisch FOS; min. 0,19%), Nucleotide (min. 0,17%), Löwenzahn, Anissamen, Bockshornklee.


Josera Optiness

Josera Optiness ist ein hochwertiges Trockenfutter mit Lamm, das insbesondere für ausgewachsene Hunde mittlerer und großer Rassen konzipiert ist. Es zeichnet sich durch den reduzierten Eiweißgehalt aus und fördert dank vieler Vitalstoffe sowohl starke Knochen als auch ein gesundes Herz und glänzendes Fell.

Zusammensetzung: Geflügelfleischmehl; Reis; Gerste; Kartoffelstärke 10,0 %; Rübenfaser; Geflügelfett; Lammfleischmehl 4,5 %; Geflügelprotein (hydrolysiert); Mineralstoffe; Chicorée-Wurzel (gemahlen, natürliche Quelle von Inulin); Fleisch der Neuseeländischen Grünlippmuschel (Perna canaliculus), getrocknet.


Hundefutter ohne Huhn – darauf müssen Sie achten


Die hier getesteten Spezialfuttersorten sind ideal für einen Hund mit Futtermittelallergie gegen Huhn. Trotzdem sagen sich viele Hundehalter: So etwas brauche ich nicht, ich kaufe einfach Hundefutter in anderen Sorten, zum Beispiel Rind, Wild etc. In diesem Fall sollten Sie jedoch unbedingt darauf achten, wie sich das Futter zusammensetzt. Selbst in Futtersorten wie Rind oder Wild kann Huhn in Form von Fleischmehl, Eiprodukten usw. enthalten sein.

Zusätzlich sollten Sie darauf achten, dass das Hühnerfleisch nicht durch einen großen Anteil eines anderen allergieauslösenden Stoffes ersetzt wurde. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn das Hundefutter überwiegend aus Getreide besteht. Wählen Sie eine hochwertige Sorte, die möglichst viel frisches Fleisch und weniger Füllstoffe enthält.


Wenn Sie nun noch darauf achten, kein Futter mit unnötigen Zusatzstoffen wie Zucker, Aromastoffen oder Farbstoffen zu wählen, sollten Sie eine gute Wahl für Ihren Vierbeiner
getroffen haben. So bekommen Sie die Futtermittelallergie gut in den Griff und bieten dem Hund trotzdem alles, was er für ein aktives und zufriedenes Leben benötigt.